"Wenn man das Leben von außen betrachtet, ist es ein amüsantes Schauspiel, wenn man es fühlt, macht es einen fertig"
Erkennt man nicht, dass das Leben vielen Leuten zuviel ist?
Die Erkrankung von Depressionen nimmt ständig zu, Kinder fangen immer früher an, Alkohol und Drogen zu sich zu nehmen, viele leben nur noch für ihre Arbeit, Party machen ist der Sinn im Leben, immer mehr Partnerwechsel weil man unzufrieden ist und noch vieles mehr.
Besonders schwer mag es für jemanden sein, der durch ein einschneides Erlebnis aus der Bahn geworfen wird, wie durch den Tod eines lieben Angehörigen, Verlust des Arbeitsplatzes oder auch durch Krankheit.
Was ist die Folge wenn man nicht damit klar kommt oder auch in den Gefühlen verharrt?
Die Folge wäre Depressionen. Ich meine nicht den normalen Zustand der Trauer, sondern der anhaltende Zustand Schweremuts, ohne sich freuen zu können.
Hoffnungslosigkeit und zu glauben, das es keine Perspektive mehr gibt, hält einen im Käfig gefangen.
Kommt Selbstmitleid hinzu, kann dies einen auch sehr schnell lähmen, die Initiative zu ergreifen, etwas zu tun oder zu ändern.
Gibt es immer eine Perspektive, gibt es immer einen Ausweg, ist die Situation immer übertrieben?
Nein, es ist ganz klar, das es Situationen gibt, die einem einen schweren Schlag versetzen.
Leider gibt es auch nicht immer eine Perspektive. Interessanterweise kommt es in diesen schweren Situationen am häufigsten zu Glaubensbekenntnissen.
Warum? Die Religion, der Glaube und Gott geben eine Perspektive, das alles besser wird.
Aber trotz alldem gibt es Situationen, wo man nichts anderes machen kann, als die momentane Situation auszuhalten, darauf zu vertrauen, das die Gefühle auch mal weniger werden, so wie es Ebbe und Flut gibt.
Das Problem letzen Endes ist ja, das man aus seiner subjektiven Sichtweise die Dinge betrachtet, dass man das als den Maßstab ansieht, was oft nicht dem objektivem entspricht.
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