"Ich habe kein Alkoholproblem" "Ist es so schlimm Abends mal ein Gläschen Bier zu trinken um mal runterzukommen?"
Was ist ein Alkoholiker? Gibt es wirklich so viele Alkoholiker? Wer definiert das?
Woran kann man erkennen, ob jemand ein Problem hat? Wie entsteht ein Alkoholproblem?
In Deutschland alleine leben über 10 Millionen Alkoholiker. Eine erschreckende Zahl. Wird man das von heute auf morgen?
Immer wider wird gesagt, das der Übergang fließend ist zum Alkoholiker, es tritt ein so genannter Gewöhnungseffekt ein.
Wie ist es wenn man Alkohol trinkt?
Am Anfang ist man was aufgeheitert, trinkt man weiter, ist man betrunken, man vergisst jegliche Sorgen, Belastungen, man hat keine Bedenken mehr, alles ist gut, man ist endlich mal nicht belastet von all den Problemen.
Fängt jemand an regelmäßig trinken, um unbewusst sorgloser zu sein, benötigt er mit der Zeit immer mehr Alkohol.
Ist man dann gerade in einer besonders schwierigen Phase seines Lebens, versucht man in den Alkohol zu flüchten, man macht sich abhängig.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass jemand ein Alkoholiker ist, der Alkohol benötigt. Wie kann ich er erkennen, ob jemand ein Alkoholproblem hat?
Oft kann man das an jemanden sehen, wie er Alkohol trinkt, er genießt es so befreiend. Zudem versucht jemand auch oft heimlich zu trinken, es vor anderen zu verstecken. In der Familie kommt das Thema oft auf den Tisch, es kommt aufgrund dessen zu Streitereien.
Hat jemand erst ein Alkoholproblem, wenn er es selber erkennt und einsieht?
Hier muss man ganz klar mit nein antworten.
Die Aussage, dass man kein Alkoholproblem hat ist mit ein klassisches Erkennungsmerkmal für ein Alkoholproblem.
"Aber die Familienangehörigen halten doch dagegen und helfen dem Alkoholiker doch, damit aufzuhören."
Wenn man nicht geholfen bekommen möchte, dann ändert man auch nichts. Die Familienangehörigen helfen schon, oder meinen oft zu helfen. Oft kommt es zur Co- Abhängigkeit z. B bei der Frau. Sie schreit, droht, ermuntert, weint, bittet und fleht, doch unternimmt sie nichts konsequent.
Die Person macht sich abhängig von dem Alkoholiker und nimmt ihn auch vor anderen in Schutz. Und damit tut man keinem ein Gefallen.
Abgesehen von all den Problemen, die Alkoholabhängigkeit mit sich bringt, sollte man nicht die körperlichen Beschwerden vergessen, wie Magenschleimhautentzündungen, erhöhtes Krebsrisiko, Störungen des Herzens und der Nervenbahnen, Zirrhose sowie Depressionen.
Ist die Wahrscheinlichkeit nicht hoch, Depressionen zu bekommen, wenn man "alles" vertrinkt?
*Im folgenden möchte ich nur über Alkohol schreiben, wobei bei Drogen ähnliche Muster zu erkennen sind.
Depressionen
Was sind Depressionen?Hilfe
Fühl Dich besser